Du möchtest deiner Haut die richtige Pflege zukommen lassen, weißt aber nicht genau, welcher Hauttyp du bist. Hast du vielleicht trockene, empfindliche oder fettige Haut? Der Hauttest auf dieser Seite gibt dir darauf eine Antwort.

Die richtige Pflege ist das A und O für eine gesunde strahlende Haut. Auch dafür bekommst du hier jede Menge hilfreiche Tipps.

Achtung:

Ein Hinweis vorweg. Die nachfolgenden Informationen stellen keine ärztliche Diagnose dar. Sie sollen dir allgemeine erste Hinweise zu deinem wahrscheinlich vorliegenden Hauttyp geben. Eine genaue Hautanalyse mit individueller Beratung bekommst du beim Arzt oder in einer Apotheke.

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Die verschiedenen Hauttypen

1. Hauttyp: Normale Haut

 

Faktoren

  • Die Haut sieht gut durchblutet aus und besitzt einen feinen Glanz.
  • Im Großen und Ganzen macht normale Haut keine Probleme.
  • Es gibt keine Störfaktoren.
  • Sie ist straff und samtig.

Dein Hauttyp entspricht vermutlich der normalen Haut. Deine Haut ist robust und unkompliziert. Sie hat eine glatte Struktur, feine Poren und einen rosigen Teint.

 

Pflege von normaler Haut

Pflege sie mit einer leichten Reinigungsmilch und Gesichtswasser ohne Alkohol.

Als Tagescreme eignet sich eine Creme mit Inhaltsstoffen wie Glyzerin oder Aloe vera. Sie spendet deiner Haut Feuchtigkeit und lässt sie samtig und strahlend aussehen.

Ein Peeling benötigt deine Haut eher nicht.

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2. Hauttyp: Trockene Haut

 

Faktoren

  • Die Haut sieht glanzlos und stumpf aus.
  • Störend sind trockene Fältchen und schuppige Stellen.
  • Sie spannt und juckt.
  • Die Haut fühlt sich rau an und muss ständig eingecremt werden.

 

Ursachen für trockene Haut

Trockene Haut kann einerseits angeboren, also vererbt, sein. Andererseits entsteht trockene Haut auch durch Mangelernährung und äußere Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Hitze und Kälte. Ebenso können bestimmte Medikamente, emotionale Belastungen und Stress Auslöser für trockene Haut sein. Auch fördern bestimmte Krankheiten dieses Hautbild, etwa Diabetes mellitus, Neurodermitis, Schuppenflechte oder Schilddrüsenunterfunktion.

Bei trockener Haut ist die natürliche Fett- und Feuchtigkeitsregulation der Haut nicht intakt. Die Talgdrüsen geben zu wenig Fett ab, was der Schutzfunktion der Haut vor äußeren Einflüssen abträglich ist. Mit fortschreitendem Alter nimmt die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu produzieren, generell ab.

Extrem trockene Haut neigt zur Rissebildung und Ekzemen.

 

Pflege trockener Haut

Daher solltest du ph-neutrale milde Reinigungsprodukte verwenden. Sie sollten entzündungshemmende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften haben. Deine Haut ist dankbar für Pflegeprodukte ohne Alkohol. Denn Alkohol würde ihr noch mehr Feuchtigkeit entziehen und sie staubtrocken machen.

Nach dem Baden und dem Duschen solltest du dich immer eincremen, um die Feuchtigkeit in deiner Haut zu halten.

Gönn dir einmal die Woche ein sanftes Peeling. Das trägt alte Hautschüppchen ab und lässt die Haut wieder strahlen. Willst du deiner Haut noch mehr Gutes tun? Dann verwende hin und wieder eine Feuchtigkeitsmaske.

Für trockene Haut eignen sich reichhaltige Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis. Denn diese legen einen feinen Ölfilm auf die Haut, der die Feuchtigkeit zurückhält.

Als Lippenpflege dürfen Pflegestifte mit Bienenwachs, Palmwachs und Jojobaöl zu Einsatz kommen. Darüber hinaus sind Pflegestifte mit UV-Filtern empfehlenswert.

Reife Haut neigt generell mehr zur Trockenheit. Verwöhne sie mit Inhaltsstoffen wie Urea, Lipiden und Feuchthaltefaktoren. Entzündungen kannst du mit Johanniskraut-Extrakt vorbeugen.

Wichtig! Viel trinken, vor allem Wasser, ungesüßte Tees und Fruchtschorlen.

 

Hausmittel zur Anwendung bei trockener Haut:

Kokosöl, Mandelöl. Aloe Vera, Avocado, Olivenöl. Honig, Karottensaft, Tonerde

Die Naturprodukte mit Wasser, Rosenwasser oder einem hochwertigen Öl vermischen. Sie können als Creme oder Maske aufgetragen werden und versorgen deine Haut mit Feuchtigkeit. Dadurch kann sie wieder geschmeidig werden.

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3. Hauttyp: Fettige Haut

 

Faktoren

  • Die Haut sieht fahl aus, glänzt aber speckig.
  • Sie hat oft große Poren.
  • Es bilden sich immer wieder Mitesser und Pickel.
  • Die Haut fühlt sich ölig oder fettig an.

 

Ursachen von fettiger Haut

Auch fettige Haut kann vererbt worden sein. Andere Ursachen für fettige Haut können bestimmte Hormonkonstellationen sein, bestimmte Krankheiten (z. B. Parkinson) oder Medikamente. Fettige Haut entsteht, wenn die Talgdrüsen zu aktiv sind und vermehrt Talg abgeben.

Zu viel Talg in Verbindung mit dem Verschluss der Kanälchen ist ein idealer Nährboden für Bakterien. Die Folge sind Entzündungen, Mitesser, Pickel, Papeln und Pusteln.

 

Pflege von fettiger Haut

Deine Haut solltest du mit einer speziell für fettige Haut entwickelten Seife reinigen oder Gel und Gesichtswasser mit Alkohol. Gönn dir ab und an eine fettfreie austrocknende Gesichtsmaske.

Für die Pflege deiner Haut empfiehlt sich eine Öl-in-Wasser-(O/W)-Creme ohne Fett. Oder du verwendest ein Gel. Die Creme oder das Gel sollten entzündungshemmende und antibakterielle Wirkstoffe enthalten.

Zur Klärung deines Hautbildes eignen sich tonisierende Produkte sehr gut. Sie sollten eine Ethanolkonzentration von 15 – 30 % und antimikrobielle Zusätze zur Entfernung überschüssiger Fette beinhalten. Peelings mit Fruchtsäuren oder Kunststoffkügelchen einmal pro Woche angewendet dienen ebenfalls der Klärung der Haut. Achte darauf, dass du das Peeling nicht auf Pickeln verreibst, sonst besteht die Gefahr, dass sie sich entzünden.

Dampfbäder erweitern die Gefäße und erleichtern das Entleeren von Mitessern, was die verstopften Kanälchen befreit. Das Ausdrücken der Mitesser sollte jedoch vermieden werden, da dabei der Follikelkanal beschädigt werden kann und Entzündungen entstehen.

Als Sonnenschutz eignen sich Cremes und Lotionen ohne Öl.

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und ist besonders gut geeignet bei fettiger
und zu Unreinheiten neigender Haut

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Mattierende Tagescreme
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4. Hauttyp: Empfindliche Haut

 

Faktoren

  • Die Haut ist blass, stellenweise gerötet und gleichzeitig trocken.
  • Sie neigt zu erweiterten Äderchen.
  • Die Haut reagiert empfindlich auf scharfes Essen, schlechte Luft und auf Stress. Sie entzündet sich dann schnell.
  • Viele Reinigungs- und Pflegeprodukte verträgt sie nicht. Sie verursachen ein brennendes Gefühl auf der Haut, manchmal auch Hautausschläge.

 

Ursachen für empfindliche Haut

Empfindliche Haut bekommt man meistens schon vererbt. Außerdem haben Menschen dieses Hauttyps auch trockene Haut. Die Empfindlichkeit der Haut wird noch durch bestimmte Hauterkrankungen wie Rosazea, Neurodermitis oder Couperose Psoriasis erhöht.

Bei empfindlicher Haut ist die Schutzbarriere der Haut gestört, sodass sie auf verschiedene Reize sensibel ist.

Vor allem der Winter ist die Jahreszeit, die empfindliche Haut nicht gut verträgt. Es kommt zu Spannungen, Rötungen und Juckreiz. Dies ist der trockenen Heizungsluft und auch der kalten und trockenen Winterluft geschuldet.

Aber auch auf andere Umweltfaktoren wie bestimmte Zusatzstoffe in Kosmetik und Waschpulver, verschmutzte Luft, Pollen und direkte Sonneneinstrahlung reagiert empfindliche Haut mit Rötungen und Entzündungen.

Daneben rufen bestimmte Nahrungsmittel, Stress und sogar Schlafmangel Reaktionen auf der Haut hervor.

 

Pflege von empfindlicher Haut

Deine empfindliche Haut braucht milde Pflegeprodukte möglichst ohne Alkohol und Duftstoffen.

Für die Reinigung eignen sich am besten Kosmetiktücher. Mit Wasser solltest du sparsam umgehen.

Als Pflegeprodukte empfehlen sich Cremes mit Thermalwasser und ohne Duftstoffe und Konservierungsmittel. Zum Abdecken von Rötungen eignet sich grünstichige Produkte wie Primer, Make-up, Concealer und Colour Corrector.

Um deine Haut zu beruhigen, solltest du mehrmals pro Woche eine Maske mit Zink, Urea oder Allantoin auftragen. Empfindliche Haut benötigt einen hohen Lichtschutzfaktor mindestens ab 30. Die Sonnencreme sollte keinerlei Farb- und Konservierungsstoffe enthalten. Sie sollte sowohl vor UVA als auch vor UVB Strahlung schützen.

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Feuchtigkeitscreme zur Pflege trockener, empfindlicher und sensibler Haut
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5. Hauttyp: Mischhaut

 

Genau genommen ist Mischhaut kein eigener Hauttyp. Viele Menschen haben jedoch unterschiedliche Hauttypen im Gesichtsbereich. Um dem ganzen einen Namen zu geben, spricht man einfachheitshalber von Mischhaut.

Die Haut auf Nase, Stirn und Kinn, der sogenannten T-Zone, glänzt oft  fettig und bildet häufiger Pickel aus. Die Haut gehört zum fettigen Hauttyp.

Die Wangen sind dagegen eher trocken, spannen und schuppen. Dort gibt es auch oftmals Rötungen und erweiterte Äderchen. Diese Zone gehört dem trockenen Hauttyp an oder dem empfindlichen Hauttyp.

Wenn du Mischhaut hast, benötigst du Pflegeprodukte, die auf die jeweilige Hautregion abgestimmt sind. Ist die Mischhaut allerdings nicht sehr ausgeprägt, dann verwende Pflegeprodukte für normale Haut, obwohl es für Mischhaut auch eigene Serien gibt.

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Schädliche Einflüsse von deiner Haut fernhalten

 

Willst du deiner Haut etwas Gutes tun, damit sie gesund und strahlend schön aussieht? Dann beherzige einige Tipps und Ratschläge dazu.

 

Äußere Einflüsse

Rauchen ist Gift für die Haut. Egal, welcher Hauttyp du bist, Nikotin ist ein aggressives Zellgift, das die Haut schneller altern lässt.

Auch Alkohol hat eine schädliche Wirkung auf die Haut, weil es ebenfalls ein Zellgift ist. Alkohol schwächt die natürlichen Abwehrkräfte und begünstigt Hautunreinheiten, Rötungen und erweiterte Äderchen auf der Haut.

Vermeide ausgedehnte Sonnenbäder. Sie bescheren dir nicht nur frühzeitige Falten und Hautflecken. Wer es mit dem Sonnenbad übertreibt, riskiert auch bösartigen Hautkrebs. Jeder Sonnenbrand ist purer Stress für deine Haut. Wie viel Sonne man verträgt, hängt vom jeweiligen Hauttyp ab – hier bezogen auf die Pigmentierung. Wenn du sehr helle Haut hast, verträgst du nur ein paar Minuten unbeschadet in der Sonne. Hast du dunklere Haut, darfst du dich länger in der direkten Sonne aufhalten. Vor jedem Sonnenbad solltest du dich gut eincremen. Je heller die Haut, desto höher muss der Lichtschutzfaktor sein.

Übertriebene Körperpflege solltest du ebenfalls vermeiden. Sie zerstört die natürliche Schutzschicht deiner Haut, was sie anfälliger gegen äußere Einflüsse macht. Deshalb dusche immer nur kurz und vermeide auslaugende und zu heiße Vollbäder. Die Temperatur sollte bei maximal 35 Grad Celsius liegen. Benutze ph-neutrale Reinigungsprodukte in geringen Mengen. Rubbel dich nach dem Duschen nicht kräftig ab, sondern tupfe die Nässe vorsichtig mit einem weichen Handtuch von der Haut. Creme dich hinterher immer ein. So hältst du die Feuchtigkeit in deiner Haut und bewahrst sie vor dem Austrocknen.

Luftverschmutzung und Umweltgifte wie zum Beispiel Pestizide sind ebenfalls schädlich für die Haut. Sie können die Haut reizen und stehen im Verdacht, Neurodermitis zu begünstigen. Dies gilt auch für aggressive Reinigungsmittel und bestimmte Kosmetikprodukte. Achte beim Kauf auf Produkte ohne Zusatzstoffe und in Bio-Qualität.

Bernd Kardorff*
Gesunde Haut: Die Haut und Hautkrankheiten
von A bis Z

Ratgeber-Lexikon informiert über alles,
was an Haut und Haaren, aber auch in der der Hautarztpraxis und Hautklinik passiert.

Innere Einflüsse

Zu wenig Flüssigkeitsaufnahme lässt deine Haut matt und faltig aussehen. Trinke deshalb viel Wasser oder ungesüßte Kräutertees und Fruchtschorle. Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme fördert den Abtransport von Schlacken. Die Haut sieht prall und gesund aus.

Auch den Einfluss von Schlafmangel auf die Haut solltest du nicht unterschätzen. Während des Schlafens regeneriert sich der gesamte Körper. Es finden umfangreiche Reparaturprozesse statt, so auch in der Haut. Sorge also für genügend und erholsamen Schlaf. Deine Haut wird es dir danken.

Stress und psychische Belastungen lassen den Cortisolspiegel ansteigen, der u. a. die Zellerneuerung verlangsamt. Die Haut sieht fahl und müde aus, ist trocken und angreifbar. Deshalb sind regelmäßige Erholungsphasen sehr wichtig. Sorge für  Entspannung und finde zu innerer Ausgeglichenheit.

Uwe Gieler, Klaus-Michael Taube, Kurt Seikowski, Gabriele Rapp*
Die Haut und die Sprache der Seele:
Hautkrankheiten verstehen und heilen

Einfluss der Ernährung auf eine gesunde Haut

 

Manche Lebensmittel können entzündliche Symptome auf der Haut noch verstärken. Es liegt die Vermutung nahe, dass das bei Milchprodukten und zuckerhaltigen Lebensmitteln wie Süßigkeiten, Softdrinks und Backwaren aus Weizenmehl der Fall ist.

Ebenso scheint es, dass sich ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren in der Nahrung negativ auf Hautgesundheit auswirkt.

Dagegen gibt es Hinweise darauf, dass die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren einen positiven Einfluss auf Hauterkrankungen hat. Omega-3-Fettsäuren haben entzündungshemmende Eigenschaften, die auch in der Haut zum Tragen kommen.

Eine gesunde Ernährung mit einem vielfältigen Speiseplan ist immer noch das Beste für den Körper und damit auch für die Haut. Obst und Gemüse stehen hier an vorderster Stelle. Danach kommen Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und ungesättigte Öle. Milchprodukte sollte in Maßen verzehrt werden. Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel und rotes Fleisch sollten nur selten auf dem Speiseplan stehen.

Eine Sünde nur ab und zu wird die Haut der meisten Menschen aber nicht gleich übel nehmen. Also sei auch nicht zu streng zu dir.

Karen Fischer*
Haut von innen heilen:
Das Anti-Entzündungs-Kochbuch gegen
Schuppenflechte, Dermatitis, Rosazea
und andere Hautkrankheiten

Bewegung und Fitness

 

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördert die Durchblutung der Haut und lässt sie gesünder aussehen. Das Blut erreicht auch die kleinsten Blutgefäße und kann sie gut mit Sauerstoff versorgen. Dadurch wird die Zellerneuerung angeregt. Die Haut sieht jünger und frischer aus.

Der Kreislauf kommt in Schwung und ebenso der Stoffwechsel, was gut für den reibungslosen Abtransport von Schadstoffen aus dem Körper ist. Davon profitiert natürlich auch die Haut.

Beim Sport kommt man ins Schwitzen. Der Schweiß auf unserer Haut macht die Poren frei und schwemmt Hautunreinheiten aus. Die im Schweiß enthaltenen körpereigenen Lipide machen außerdem die Haut geschmeidig.

Finde auch hier das richtige Maß an Bewegung für dich. Sie soll dir Spaß machen und dich fit halten. Zuviel dagegen schadet eher, als dass sie nützt.

Jörg Blech*
Die Heilkraft der Bewegung: Wie Sie Krankheiten besiegen und Ihr Leben verlängern

Das Fazit für schöne Haut

Alles in allem kann man sagen, dass eine gesunde Lebensweise und die richtige Pflege für unsere Haut die besten Voraussetzungen sind, um gesund und jung auszusehen.

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